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moderne zahnheilkunde und zahnbehandlung

Die moderne Zahnheilkunde bietet viele Möglichkeiten der Behandlung. Es ist uns wichtig, Sie als Patienten umfassend zu beraten, optimal zu behandeln und langfristig zu betreuen. Wir sprechen von Qualität, wenn Sie als Patient zufrieden sind.

Unser Praxisteam ist durch ständige Fortbildungen und Seminare in der Lage, Sie optimal und über den Standard hinaus versorgen zu können.

Füllungsmaterialien

Für definitive Füllungen im kaubelasteten Seitenzahnbereich stehen Metallegierungen (Edelmetallegierungen und Amalgam) und nicht-metallische Werkstoffe (Keramik und Kunststoff) zur Verfügung. Alle anderen Materialien können derzeit nur als provisorische Füllungen eingestuft werden. Bei der Auswahl des jeweiligen Materials sind verschiedene Gesichtspunkte, wie z.B. die individuelle Gebisssituation, der allgemeine Gesundheitszustand, ästhetische Ansprüche, Zeit- und Kostenaufwand usw. zu berücksichtigen. Das Risiko des Auftretens unerwünschter allgemeiner und lokaler Nebenwirkungen ist bei bestimmungsgemäßer und verarbeitungsgerechter Anwendung von zahnärztlichen Füllungsmaterialien gering, aber, wie bei allen Arzneimitteln, nicht völlig auszuschließen. Abgesehen von seltenen Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergien) liegen keine wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse vor, die den Verdacht einer gesundheitlichen Beeinträchtigung durch Edelmetall-, Amalgam-, Kunststoff- oder Keramikrestaurationen begründen. Ob überempfindliche Personen, kranke Menschen oder Schwangere besonders auf zahnärztliche Füllungsmaterialien reagieren, ist zur Zeit nicht geklärt, aber auch nicht wissenschaftlich nachgewiesen. (Verfasst von der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde)

Unsere Füllungsmaterialien sind frei von Bisphenol-A! Ebenso sind wir eine amalgamfreie Praxis! 

Inlays und Onlays

Füllungen und Zahnaufbauten aus Gold gehört seit Jahrzehnten zu den sicheren und bewährten Instrumenten der restaurativen Zahnheilkunde. Die Herstellung in Keramik befriedigt höchste ästhetische Ansprüche.
Sie sind bei professioneller Herstellung in puncto Präzision, Stabilität und Lebensdauer unübertroffen. Wie bei der keramischen Restauration werden auch hier die Kauflächen nach biomechanischen Konzepten umgesetzt. So werden Irritationen des Kiefergelenkes weitgehend ausgeschlossen.

  • Vollkeramik
    Die ästhetische Wirkung der Vollkeramik ist unerreicht. Vor allem durch die hohe Lichtleitfähigkeit und Farbadaption der Keramikkristalle sind Veneers oder zahnfarbene Füllungen aus diesem Material sehr beliebt. Für Patienten, die hinsichtlich der Ästhetik keine Kompromisse eingehen wollen, ist die Vollkeramik heute die Lösung der Wahl. Sie kommt völlig ohne Metall aus. Sowohl das Gerüst als auch die Verblendung bestehen aus einer hochwertigen und stabilen Keramik, die genau die gleichen Licht leitenden Eigenschaften hat, wie die natürliche Zahnsubstanz. Auch Farbe, Oberflächenstruktur und andere charakteristische Eigenschaften kann der Zahntechniker so gestalten, dass sie genau der eigenen Zähne entsprechen. Hier arbeiten wir mit hochmoderner CAD-CAM-Technik (computergestützte Planung und Fertigung), die von unseren Technikerinnen im praxiseigenen Labor hergestellt wird.

  • Metallkeramik
    Bis heute die meistverwendete Kronen- und Brückenart und hat sich seit Jahrzehnten bewährt. Auf ein Metallgerüst werden, die, Ihrer Zahnfarbe entsprechenden, keramischen Massen zur anatomischen Zahnform aufgebrannt. Dies geschieht in mehreren Prozessschritten. Die Härte, Opazität und Farbadaption der verwendeten Keramikmassen, entspricht der Ihres natürlichen Zahnschmelzes. Um Funktionsstörungen weitgehend auszuschließen, arbeiten wir nach einem biomechanischen Kauflächenkonzept, sowohl in Keramik als auch in Gold.

  • Galvanotechnik
    Galvanokronen werden durch ein elektrolytisches Verfahren aus reinem Gold (99,9%) hergestellt. Verfahrensbedingt sind die Passgenauigkeit und der Randschluss optimal. Außerdem sind die Gerüste sehr dünn (ca. 0,2 - 0,4 mm), wodurch eine zahnsubstanzschonende Präparation möglich ist. Wir wenden in unserem Labor vor allem die Teleskoptechnik an. Es ist jedoch auch möglich, die Galvanotechnik für Einzelkronen im Frontzahnbereich einzusetzen. Durch die sehr angenehme Farbe des Galvanometalls kann man hier sehr schöne Keramikverblendungen herstellen. Die Galvanotechnik gilt als schleimhautverträglich und als absolut bioverträgliche Technologie.

Mundgeruch (Halitose)

Mundgeruch ist ein Thema, das nur selten angesprochen wird. Als betroffener Patient ist es Ihnen unangenehm, darüber zu sprechen. Andere wissen nicht, dass sie darunter leiden. Personen aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis scheuen sich, die Betroffenen darauf aufmerksam zu machen. Dabei ist Mundgeruch eine Krankheit, die in den meisten Fällen leicht und zuverlässig behandelt werden kann.

  • Die Behandlung
    Die Behandlung von Mundgeruch ist in erster Linie ursachenabhängig. Ist Mundgeruch vorhanden, wird er sich in erster Linie durch die Beseitigung des Zungenbelages und im Bedarfsfall durch eine Parodontalbehandlung, sowie durch individuelle prophylaktische Betreuung beseitigen lassen. Dazu muss die Zunge in die tägliche Mundhygiene einbezogen werden. Die Zungenreinigung sollte stets den Beginn und Abschluss der täglichen Mundhygiene bilden. Der Effekt einer Zungenreinigung kann unmittelbar beurteilt werden.

  • Diagnosemöglichkeiten
    Obwohl die Ursachen leicht erkennbar sind, bereitet die Diagnostik von Mundgeruch erhebliche Schwierigkeiten. Genaue Aussagen über die Mundgeruchsstärke sind durch Messungen mit dem Halimeter möglich. In den meisten Fällen von oral (die Mundhöhle betreffend) bedingtem Mundgeruch spielen auch Beläge des hinteren Anteils des Zungenrückens eine wichtige Rolle. Begünstigende Faktoren sind ein verminderter Speichelfluss, Rauchen, Mundatmung, Schnarchen, starke Nasensekretion, Stress und Fastenperioden. Neben oralen Ursachen können Erkrankungen aus dem HNO-Bereich und der Lunge Grund für Mundgeruch sein. In seltenen Fällen kann sich hinter Mundgeruch eine Allgemeinerkrankung verbergen. Daher ist eine genaue Diagnostik wichtig.

Wurzelbehandlung

Weit ausgedehnte Karies, undichte Füllungen oder traumatische Einwirkungen können es Bakterien ermöglichen, tief in den Zahn vorzudringen und dort eine Entzündung auszulösen. Das macht sich meist durch starke Schmerzen bemerkbar. Bei der Wurzelbehandlung werden diese Bakterien vollständig aus dem entzündeten Zahn entfernt. Gelingt das, kann der Zahn über viele Jahre erhalten werden. Bleiben jedoch Bakterien in den Wurzeln zurück, entwickelt sich eine Entzündung des Knochens, der die Wurzelspitze umgibt. Das kann zu Schmerzen, eitrigen Entzündungen, Zysten und anderen Problemen führen. Moderne Methoden der Wurzelbehandlung ermöglichen, diese Probleme zu vermeiden. Allerdings ist mit diesen Konzepten ein erhöhter Zeitaufwand, während der Behandlung notwendig. Ebenso sind viele moderne Hilfsmittel, wie Vergrößerungshilfen, maschinelle Aufbereitungssysteme, moderne Wurzelfülltechniken und mehr notwendig, um dieses Ziel zu erreichen.

Kiefergelenkdiagnostik

Verspannungen und Schmerzen des gesamten Bewegungsapparates begründen sich oft in Kiefergelenkproblemen. Sämtliche Muskeln, Gelenke und Knochen des Körpers bilden eine exakt ausbalancierte Funktionseinheit. Schon kleinste Veränderungen stören diese Balance. So haben Zähne, Kiefer, Kiefergelenke und Kaumuskeln einen erheblichen Einfluss auf die gesamte Körperhaltung.

Durch eine Störung im Kiefergelenk können folgende Beschwerden auftreten:

  • Haltungsschäden mit Rückenschmerzen
  • Ohrgeräuschen (Tinnitus)
  • Migräneartigen Kopfschmerzen
  • Verspannungen der Nackenmuskulatur

Mithilfe der Funktionsanalyse lässt sich die optimale Zuordnung von Ober- und Unterkiefer bestimmen. Erkannte Störungen werden in Zusammenarbeit mit erfahrenen Spezialisten (Zahntechnikern, Orthopäden, Manualtherapeuten, Osteopathen) und mit speziellen Therapiemethoden behandelt.

 


 

Die Zahnmedizin ist in den letzten Jahren, durch moderne Diagnose- und Therapieverfahren erheblich effizienter geworden. Dadurch ist es für Sie als Patienten wesentlich angenehmer. Unser Praxisteam ist durch ständige Fortbildungen und Seminare in der Lage, Sie optimal und über den Standard hinaus versorgen zu können.

Alle verwendeten Geräte und Maschinen entsprechen dem neuesten Stand der Technik. Wir können Ihnen hochwertige und ästhetische Lösungen aus einer Hand bieten. Sowohl im Bereich der Metallkeramik und Inlay/Onlay-Technik als auch der metallfreien Restaurationen (Vollkeramik). Selbstverständlich verfügen wir über möglichst strahlungsarme digitale Röntgendiagnostik.

Durch ein internes Praxislabor können wir Ihren Zahnersatz innerhalb von Stunden reparieren.

 

Nadelfreie Spritze

Durch „Oraqix“ ist eine Lokalanästhesie ohne Injektion möglich. „Oraqix“ ist ein Gel, das zur Oberflächenanästhesie eingesetzt wird. Mit einer Zylinderampullenspritze und einer stumpfen Nadel wird es auf das Zahnfleisch aufgetragen. Das thermoreversible Gel ist bei Raumtemperatur flüssig, bildet jedoch unter dem Einfluss der Körpertemperatur eine festere Struktur aus. So kann „Oraqix“, statt der Injektion mit einer Spritze, leicht in den parodontal geschädigten Bereich eingebracht werden. Es wird speziell für die Lokalanästhesie bei Kürettagen und Wurzelglättungen verwendet. Aus der Parodontaltherapie ist es nicht mehr wegzudenken, denn das Parodontal-Gel gibt uns die Möglichkeit, in vielen Fällen, in denen eine Anästhesie mit der Spritze nötig wäre, ohne eine Injektion auszukommen. Das Gel sorgt nach einer Einwirkzeit von 30 Sekunden für eine Anästhesie mit rund 20 Minuten Wirkdauer. Im Anschluss an die Behandlung verbleibt keinerlei Taubheitsgefühl. Selbst umfangreiche Kürettagen und Wurzelglättungen können ohne Behinderung durch das Gel und bei effektiver Schmerzausschaltung durchgeführt werden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Zahnarztbesuch für viele Patienten ein erfreulicheres Ereignis darstellen kann, wenn anästhesiert werden kann, ohne durch die Injektion gleich zu Anfang der Behandlung einen stechenden Schmerz hervorzurufen. Nach der Sitzung können Sie die Praxis ohne das bekannte unangenehme Taubheitsgefühl verlassen.

 

Mikroskop

Das Ziel einer Wurzelkanalbehandlung ist, die tief in den Zahn eingedrungenen Bakterien zu entfernen. Die im Zahn und umgebenden Knochen herrschende Entzündung kann ausheilen. Mit herkömmlichen Behandlungsmethoden können aber sehr feine und stark gekrümmte Wurzelkanäle häufig nicht gefunden oder nur unzureichend aufbereitet werden. Daher setzten wir ein Operationsmikroskop ein. Damit wird eine Behandlung unter direkter Sicht, mit starker Vergrößerung und optimaler Beleuchtung, möglich. Unterstützt wird das durch hochflexible Instrumente, die selbst in stark gekrümmten Wurzeln eine perfekte Reinigung ermöglichen. Selbst bisher als hoffnungslos eingestufte Situationen können unter dem Operationsmikroskop dauerhaft gemeistert werden.

 

Teleskop und Geschiebetechnik

Eine sehr hoch entwickelte und komplexe Art der Prothesen stellt der kombiniert festsitzend-herausnehmbare Zahnersatz dar. Der Zahntechniker muss bei seiner Herstellung mehrere Disziplinen der Zahntechnik präzise beherrschen. Die abnehmbare Prothese wird über geeignete Verbindungselemente wie z.B. Geschiebe oder Teleskopkronen mit dem festsitzenden Zahnersatz verbunden. Die verdeckt liegenden Verbindungselemente sind unsichtbar. Mit Hilfe von Teleskopen lassen sich auch große, abnehmbare Brücken realisieren, wenn eine definitiv festsitzende Versorgung aus den verschiedensten Gründen für Sie nicht infrage kommt.

 

CAD/CAM-Technik

Die CAD/CAM Technologie (Computer Aided Design, Computer Aided Manufacturing) ist zurzeit die neueste Entwicklung in der Zahntechnik. Diese Technologie ermöglicht individualisierte Rekonstruktionen und anspruchsvollste Implantatprothetik. Es stehen eine Vielzahl unterschiedlicher Materialien zur Verfügung. Einzelne Zähne, Brücken und Zahnreihen können z.B. aus hochfestem, biokompatiblem Zirkoniumdioxid gefräst werden. Das Modell der präparierten Zähne wird mit einem Laserscanner digital eingescannt. Am Computer wird mit entsprechender Software das Gerüst der zahntechnischen Restauration konstruiert. Die Daten werden in ein CAM Produktionszentrum übertragen und dort maschinell gefräst. Unter Einsatz neuester Technologie wird ein präzises, stabiles und biokompatibles Gerüst aus Zirkoniumdioxid hergestellt, danach wird der Zahn im Praxislabor noch per Hand veredelt und indivualisiert. Zirkoniumdioxid-Keramik ermöglicht eine hervorragende Ästhetik und überzeugende Passgenauigkeit.

 

Dreidimensionales Röntgen

Die digitale Volumentomographie (DVT) ist eine detailgenaue Diagnostik mit geringer Strahlenbelastung. Mit einem digitalen High-Tech Volumentomographen (DVT), eine der neuesten Entwicklungen der bildgebenden Diagnostik, können die kleinsten Knochenstrukturen des Schädels dreidimensional dargestellt werden. Dies hat entscheidende Vorteile bei der Untersuchung von Kiefer, Zähnen und Nasennebenhöhlen. Durch diese Technik hat sich hinsichtlich der Diagnosesicherheit ein großes Tor geöffnet. Den größten Vorteil sehen wir aber in der genauen Vorausplanbarkeit von chirurgischen und implantologischen Eingriffen.